Seilbahn Eisriesenwelt Werfen

Foto: E. Schurr

Die Eisriesenhöhle gilt mit ca. 20000 Quadratmetern Eisfläche und über 40 km langen Gangsystemen als eine der größten Eishöhlen der Welt. Während einer 75-minütigen Führung kann man die schönsten Bereiche der Höhle erkunden, dabei sind 134 Höhenmeter zu überwinden. Der Weg zur Höhle führt zunächst über eine 5 km lange Höhenstrasse zum Parkplatz. Von dort wandert man in ca. 25 Minuten bergauf zur Talstation der Seilbahn. Von der Bergstation sind es dann noch einmal 15 Minuten zu Fuß auf dem romantischen Beißzangenweg, bis man den Höhleneingang erreicht.

Die Seilbahn wird in älteren Publikationen auch als Dr.-Oedl-Seilbahn bezeichnet. Mit dem Bau dieser Seilbahn wurde in Österreich erstmals der Versuch unternommen, eine touristische Seilbahn abseits der öffentlichen Verkehrswege in Betrieb zu nehmen und in ein Zugangssystem zu integrieren, welches vom Besucher eine gewisse eigene körperliche Aktivität verlangt. Die Anlage mit ursprünglich nur je 6 Personen Platz bietenden Kabinen wurde in ihrem "Urzustand" von einer in der Bergstation integrierten Stromerzeugungsanlage in Form von 2 Diesel-Aggregaten  mit je 40 PS Nominalleistung angetrieben. Architektonisch besonders bemerkenswert ist die weitestgehend frei in die Natur integrierte Talstation. Die Anlage ist nur im Sommerbetrieb von Anfang Mai bis Mitte Oktober geöffnet.

Betreiber: Seilbahn Eisriesenwelt GmbH A-5020 Salzburg, Getreidegasse 21 (Verwaltungssitz)
Kontakt: info@eisriesenwelt.at
Inbetriebnahme: 08. August 1955
Höhe Talstation Wimmerhütte: 1084 m
Höhe Bergstation Dr.-F.-Oedl-Haus: 1586 m
Höhenunterschied: 502 m
schräge Länge: 712 m
mittlere Neigung: 98,70 %
maximale Neigung: 123,20 %
Anzahl der Stützen: 2
Fahrbetriebsmittel: 2 zu je 15 Personen
Fahrgeschwindigkeit: 7,0 m/s
Fahrzeit: 2,2 min

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Bild 1: Talstation. Bild 2: Detail Talstation. Bild 3: Wagen in Talstation. Bild 4 und 5: Ausfahrt Talstation. Bilder 6 und 7: Spannfeld. Bild 8: Blick auf die Strecke von der Bergstation. Bild 9: Stützendetail. Bild 10: Stützenüberfahrt. Bild 11: Bergstation. Bild 12: Wagen in der Bergstation. Bild 13: Wageneinfahrt Bergstation. Bild 14: Wagen. Bild 15: Talblick.

Fotos: Bilder 1 - 7: E. Schurr, Bilder 8 - 15: S. Berger